II.BERLINER MUSIK-FILM-MARATHON 10.-24. April 2012

Montag 16. April 2012                                                                     18.00 Uhr

 

WHAT THE FUTURE SOUNDED LIKE  (Australien 2006)

Buch, Regie: Matthew Bate
Mit: Peter Zinovieff, Tristram Cary, David Cockerell

Produziert mit Unterstützung des Adelaide Film Festival 2007
27 min. Digibeta, OF,
deutsche Erstaufführung 


"An Early Electronic Music Mini-Documentary" nannte Matthew Bate sein faszinierendes Werk über die Pioniere der Electronic Music Studios (EMS) in England und ihre bahnbrechenden Erfindungen wie z.B. den legendären Synthesizer VCS3 (Brian Eno, Pink Floyd, Hawkwind, Roxy Music).

 

Einführung: Wolfgang Seidel                                                                     

                                                                                                               Video


THE ALCHEMISTS OF SOUND (England 2003)

Buch, Regie: Roger Pomphrey

Mit: Oliver Postgate, Mark Ayres, Milton Babbitt, John Baker, Wendy Carlos, Malcolm Clarke, Delia Derbyshire, Maddalena Fagandini, Brian Hodgson, Peter Kember u.a.
58 min., DVD, OF


Dokumentarfilm über den 1958 gegründeten BBC Radiophonic Workshop, der bis 1995 bestand und durch seine innovativen elektronischen Musiken und Soundeffekte für Radio und Fernsehen, gestaltet u.a. durch Komponistinnen wie Delia Derbyshire, enormen Einfluss auch auf die Populärkultur hatte.

 

Einführung & Diskussion: Wolfgang Seidel                                                                Video 

Eintritt frei. Courtesy of BBC                                                                                                           

Montag 16. April 2012                                                                     20.00 Uhr

 

Industrie- & Kunstfilme
STAHL – THEMA MIT VARIATIONEN
(BRD 1960)

Buch, Regie: Hugo Niebeling

Musik: Oskar Sala
12 min., Blu-ray


Mit diesem Imagefilm für die Mannesmann AG setzte Hugo Niebeling einen starken künstlerischen und experimentellen Akzent, der mit klassischen Sehgewohnheiten brach und im Genre des Industriefilms für Jahrzehnte stilbildend war. Zuletzt wurde dieser national wie international vielfach ausgezeichnete Klassiker des Industrie- und Dokumentarfilms, in dem kein einziger O-Ton vorkommt, auf der documenta X 1997 zum besten Industriefilm Deutschlands gekürt.


MIT LICHT SCHREIBEN (BRD 1967)

Buch, Regie: Hugo Niebeling

Musik: Oskar Sala u.a.
39 min., 35 mm


Für diesen von Agfa Gevaert in Auftrag gegebenen Imagefilm für ein neues Produkt (Rollfilm) wurde Hugo Niebeling 1967 mit einer Kulturfilmprämie bedacht und 1968 mit dem erstmals vergebenen Deutschen Industriefilmpreis ausgezeichnet.  

 

In Anwesenheit von Hugo Niebeling