II.BERLINER MUSIK-FILM-MARATHON 10.-24. April 2012
 

 

 

 

 

 

 

Karlheinz Stockhausen  Komponist, Dirigent, Musiktheoretiker, Dozent

                                           Spitzname: ´Papa Techno´

 

Mein Leben ist extrem einseitig: die Werke als Partituren, Schallplatten, Filme, Bücher zählen.

Das ist mein in Musik geformter Geist und ein Universum von Momenten meiner Seele in Klang. Karlheinz Stockhausen, 25.09.2007


Geb. 22. August 1928 in Mödrath; gest. 5. Dezember 2007 in Kürten-Kettenberg.

Mit über 300 Eigenkompositionen, zahlreichen musiktheoretischen Schriften und Essays,

durch seine Lehrtätigkeit und seine Arbeit für den Rundfunk hat er die Musik des 20. Jahrhunderts nachhaltig geprägt. Gemeinsam mit dem US-amerikanischen Komponisten

John Cage gilt er als der große Erneuerer der Musik aus dem Geiste des Experiments. 

 

Abitur am altsprachlichen Gymnasium in Bergisch Gladbach. Von 1947-1951 Studium an der Musikhochschule Köln (Hauptfach Klavier) sowie Musikwissenschaften, Germanistik und Philosophie an der Universität Köln. Zur Finanzierung seines Studiums trat er als Pianist mit Unterhaltungskünstlern und in Jazzkombos auf. Sein langjähriges Engagement als Pianist

bei dem Zauberkünstler Alexander Adrion brachte ihm eine Zeitungskritik als einfallsreichem Improvisator ein. Noch während des Musikstudiums wollte er Dichter werden (mit dem Brotberuf des Musiklehrers); er stand im Briefkontakt mit Hermann Hesse und schrieb

Gedichte und Prosa.

Ab 1950 war er als Komponist tätig. 1951 nahm er an den Darmstädter Ferienkursen für

Neue Musik teil und lernte dort die Musik Olivier Messiaens kennen. Angeregt durch dessen serielles Werk ´Mode de valeur et d’intensités´ (1949) ging er nach Paris und nahm an

seinen Kompositionskursen (Rhythmik und Ästhetik) teil und wandte sich ganz der seriellen Musik zu.

Zwischen 1953 und 1998 arbeitete er eng mit dem Studio für Elektronische Musik des WDR zusammen und war zeitweilig auch dessen künstlerischer Leiter. 1955 realisierte er in

diesem Kölner Studio den GESANG DER JÜNGLINGE, das als eines seiner zentralen Frühwerke gilt. Er setzte mit dieser Produktion neue Maßstäbe auf dem Gebiet des Raumklangs.

 

1970 gelang ihm mit den Aufführungen seiner elektro-akustischen Kompositionen im nach seinen musikalischen Vorstellungen errichteten Kugelauditorium des deutschen Pavillons bei der Weltausstellung in Osaka der internationale Durchbruch.

Stockhausen war national wie international als Dozent tätig und leitete über viele Jahre die ´Kölner Kurse für neue Musik´. Ab 1971 Professor für Komposition an der Musikhochschule Köln (bis er dort 1977 gegen seinen Willen des Amtes enthoben wurde).

1972 feierte Stockhausen große Erfolge beim Schiraz-Kunstfestival in  Iran. Zu seinem Open-Air-Abschlusskonzert ´Sternklang´ kamen über 8.000 Besucher. Ab 1977 konzentrierte er sich auf die Vollendung von ´Licht´, der mit 29 Stunden Gesamtspieldauer, verteilt auf sieben Tage, umfangreichsten Oper der Musikgeschichte. In ihr wie auch in anderen Bühnenwerken wie beispielsweise ´Inori´ (1973) strebte Stockhausen die Verbindung von szenischer, visueller, raumakustischer und musikalischer Idee an.

Anfang November 2007, vier Wochen vor seinem Tod, nahm Stockhausen noch einen Kompositionsauftrag für ein neues Orchesterwerk für das Mozart-Orchester in Bologna an – Anlaß war sein bevorstehender 80. Geburtstag im August 2008. Diesen Auftrag beendete er am Tag vor seinem Tod.

Sein Werk umfasst nach Angaben seines Verlags insgesamt 363 einzeln aufführbare Werke. Im Stockhausen-Verlag erschienen sind bisher 139 Compact Discs mit seinen Werken. Publikationen von und über Karlheinz Stockhausen sind im Verlag der Stockhausen-Stiftung

für Musik erschienen.

 

Stockhausens Einfluß auch auf Musiker der Rock- und Popsphäre war immens:  John Lennon, Frank Zappa, Brian Wilson, David Bowie, Amon Düül, Aphex Twin, P.A.L., Pink Floyd - sie alle waren von ihm geprägt. Die Musiker und Komponisten Irmin Schmidt und Holger Czukay der legendären Kölner Krautrockband Can waren Schüler Stockhausens. Filmregisseur und Komponist Henning Lohner war von 1984-1989 sein Musikassistent in Kürten.

Auf dem Cover des Beatles-Albums Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band ist Karlheinz Stockhausen als eine der 70 Persönlichkeiten abgebildet.

 

”Kaum ein anderer Komponist hat einen so prägenden Einfluss auf die Musik seit dem Zweiten Weltkrieg gehabt; kaum einer hat so viele exemplarische Werke geschaffen,

in exemplarischen Aufführungen zu Gehör gebracht und mit scharfem theoretischen

Verstand kommentiert wie Karlheinz Stockhausen. Ohne ihn wäre die Musik in der

zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts anders und vor allem ärmer.”

Max Nyffeler (www.beckmesser.de)


Mittwoch 11. April 2012                                                                                          20.30 Uhr

 

GESANG DER JÜNGLINGE (D 2009)                            

Buch, Regie: Andree Korpys & Markus Löffler

Musik: Karlheinz Stockhausen

15 min.

 

In Anwesenheit von Andree Korpys & Markus Löffler


Mittwoch 11. April 2012                                                                                         20.30 Uhr

 

HELICOPTER STRING QUARTET (NL/D 1995)                            

Buch, Regie: Frank Scheffer

Musik: Karlheinz Stockhausen, Ausführende: Arditti String Quartet

73 min.

 

In Anwesenheit von Frank Scheffer

Mit freundlicher Unterstützung der Botschaft des Königreichs der Niederlande


´Gesang der Jünglinge im Feuerofen´, meist auch offiziell nur als GESANG DER JÜNGLINGE bezeichnet, ist ein zentrales Frühwerk des Komponisten Karlheinz Stockhausen. Das Werk

war wegweisend für die Entwicklung der elektronischen Musik. Es entstand 1955 im Studio

für Elektronische Musik des WDR in Köln. Es wurde zusammen mit Gottfried Michael Koenig realisiert und am 30. Mai 1956 in Köln uraufgeführt. Die Vokalpartien sang der damals 12-jährige Josef Protschka. Zur Klangerzeugung wurden Sinus- und Impulsgeneratoren

und mit Tonbandtechnik nachbearbeitete Knabenstimmen verwendet.

Stockhausen hatte sein Stück zu einer Zeit für fünf Kanäle konzipiert, als Rundfunk und Schallplatte noch einkanalig (mono) ausgelegt waren. Als technisch avancierteste Studiotonbandmaschine stand ein Vierspurmaschine zur Verfügung. Stockhausen wollte

diese mit einer Einspurmaschine parallel laufen lassen, die Koordination erwies sich jedoch

als unmöglich, daher er die fünfte Spur zu der vierten Spur mischte. Da das Band der fünften Spur unterdessen verloren gegangen war und erst zum Ende des 20. Jahrhunderts aus der vierten Spur rekonstruiert werden konnte, muss GESANG DER JÜNGLINGE rezeptionsgeschichtlich als Vierkanalstück betrachtet werden.

 

Die Vorarbeiten zur elektronischen Komposition Gesang der Jünglinge nahmen anderthalb Jahre in Anspruch. Sie gingen von der Vorstellung aus, gesungene Töne mit elektronisch erzeugten in Einklang zu bringen: sie sollten so schnell, so lang, so laut, so leise, so dicht

und verwoben, in so kleinen und großen Tonhöhenintervallen und in so differenzierten Klangfarbenunterschieden hörbar sein, wie die Phantasie es wollte, befreit von den physischen Grenzen irgendeines Sängers. (…)

Im GESANG DER JÜNGLINGE ist eine Einheit von elektronischen - also synthetischen Klängen und gesungenen - also ‚natürlichen' Tönen erreicht: Eine organische Einheit, die noch vor

drei Jahren als ferne Utopie erschien. (…) In dieser Komposition wird die Schallrichtung und

die Bewegung der Klänge im Raum erstmalig vom Musiker gestaltet und als eine neue Dimension für das musikalische Erlebnis erschlossen. Der ‚Gesang der Jünglinge‘ ist nämlich

für 5 Lautsprechergruppen komponiert, die rings um die Hörer im Raum verteilt sein sollen.

Von welcher Seite, von wievielen Lautsprechern zugleich, ob mit Links- oder Rechtsdrehung, teilweise starr und teilweise beweglich die Klänge in den Raum gestrahlt werden, das alles wird für dieses Werk maßgeblich.
Karlheinz Stockhausen: Texte zu eigenen Werken und zur Kunst Anderer, Köln 1964, S. 49 f

 

www.stockhausen.org

www.stockhausenmusic.com

 

 

Filme (Auswahl)

 

2010

Franz Xaver Messerschmidt (Kurzdokumentation)

Musik: Karlheinz Stockhausen, Alper Yilmaz 

  Malaka Dewapriya drehte zwölf Kurzfilme zu Karlheinz Stockhausens Kompositionszyklus ´Tierkreis´
2009 GESANG DER JÜNGLINGE (Regie: Andree Korphys/Markus Löffler)
 

Karlheinz Stockhausen - Michaels Reise um die Erde (TV)

Musik: Karlheinz Stockhausen

2008

Eldorado (TV) Musik: Karlheinz Stockhausen
 

Karlheinz Stockhausen: Musik für eine neue Welt

(Regie: Norbert Busè und Thomas von Steinaecker)

2004 Diário de Bordo (Video) Musik: Karlheinz Stockhausen 
  Solo (Kurzfilm) Musik: Karlheinz Stockhausen
2000 In Absentia (Kurzfilm) Musik: Karlheinz Stockhausen
  The American Nightmare (Dokumentarfilm) Musik:Karlheinz Stockhausen
  Godspeed You Black Emperor! (Musik:Karlheinz Stockhausen)
1998 Modulations (Dokumentarfilm) Musik: Karlheinz Stockhausen + Darsteller
1995  HELICOPTER STRING QUARTET (Regie: Frank Scheffer)
1984 Cosmoagonia (kurzer Dokumentarfilm) Musik: Karlheinz Stockhausen
1982

Casi una fantasia, ensayo de film sonata (Kurzfilm)

Musik: Eblen Macari, Karlheinz Stockhausen

  Tuning in. Ein Film über Karlheinz Stockhausen (Regie: Barrie Gavin)
1975 Chagall et Stockhausen au musée Chagall
1973 TRANS und so weiter...  (Regie: Gérard Patris)
1966
Momente de Karlheinz Stockhausen (Regie: Luc Ferrari/Gérard Patris
1965 El marciano (Kurzfilm)Musik: André Jolivet, Max Roach, Karlheinz Stockhausen 
1963 El parque de juegos (Kurzfilm) Musik: André Jolivet, Karlheinz Stockhausen 

 

 

Werkauswahl (aus rund 370 Werken)

 

2004–07 Klang Nr. 81–101 für Solis oder Ensembles mit/ohne Elektronik
2001–02 2 Hoch-Zeiten vom Sonntag aus Licht Nr. 79 für Chor und Orchester
1992–93

HELIKOPTER-STREICHQUARTETT vom Mittwoch aus Licht Nr. 69

für Streichquartett, Hubschrauber und Live-Elektronik

1990–91 Synthi-Fou, Klavierstück XV aus Dienstags-Abschied vom Dienstag aus Licht Nr. 61
1981 Luzifers Traum – Klavierstück XIII vom Samstag aus Licht Nr. 51
1977–78 Michaels Reise um die Erde vom Donnerstag aus Licht Nr. 48 für Trompete und Ensemble
1975–77

Sirius Nr. 43 Elektronische Musik mit/ohne Instrumentalisten

Multiformale Musik (Erster Einsatz von Synthesizer und Sequenzer)

1974–75 Tierkreis Nr. 41 1⁄2 – 12 Melodien der Sternzeichen
1973 Inori Nr. 38 für zwei Darsteller und Orchester
1970

Mantra Nr. 32 für zwei Pianisten und Live-Elektronik

(Die erste Formelkomposition)

1968 Stimmung Nr. 24 für 6 Sänger (Obertonmusik)
 

Kurzwellen Nr. 25 für drei Spieler und Live-Elektronik

(Prozesskomposition mit Radiogeräten)

 

Aus den Sieben Tagen Nr. 26 für beliebiges Instrumentarium

(Intuitive Musik, Textkomposition)

1966–69 Hymnen Nr. 22, elektronische Musik mit oder ohne 4 Solisten und/oder Orchester (Elektronisches Monumentalwerk mit Nationalhymnen) 
1966

Solo Nr. 19 für ein Melodieinstrument und Live-Elektronik

(Prozesskomposition eines Solisten im Dialog mit sich selbst)

1964 Mikrophonie I Nr. 15 für Tamtam und Live-Elektronik (6 Ausführende)
1963

Plus-Minus Nr. 14 (Kozeptkomposition)

1962/69

1988

Momente Nr. 13 für Sopran, Chor und 13 Instrumente
1958–60

Kontakte Nr. 12 Elektronische Komposition oder für Klavier, Schlagzeug und Tonband.

Zwei Versionen: Tonband allein oder Verbindung elektronischer Klänge mit Instrumentalklängen 

1959/68 Refrain Nr. 11 für Klavier, Vibraphon und Celesta (Variable Form) 
1959

Zyklus Nr. 9 für einen Schlagzeuger

(Eines der frühesten Schlagzeugsolostücke in der Neuen Musik)

1956 Klavierstück XI Nr. 7
1955/57 

Gruppen Nr. 6 für 3 Orchestergruppen

(Raummusik, Gruppenform, Zeitorganisation – eines seiner bekanntesten Werke dieser Zeit)

1955/56 Zeitmaße Nr. 5 für 5 Holzbläser
 

GESANG DER JÜNGLINGE Nr. 8

(Wahrscheinlich sein bekanntestes Werk)

1954 Klavierstücke V–X Nr. 4
1952/53 Kontrapunkte Nr. 1 für 10 Instrumente (Stockhausens erste gedruckte Komposition)
  Studien I/II Nr. 3 (Elektronische Musik)
1952 Klavierstücke I-IV. Nr. 2 (Entstehung der Gruppenform)
1951 Kreuzspiel Nr. 1⁄7 für 6 Instrumente (Stockhausens erstes serielles Werk)

 

Auszeichnungen und Preise (Auswahl)

 

2001 Polar Music Prize
1996 Ehrendoktorwürde der Freien Universität Berlin 
1995 Bach-Preis der Freien und Hansestadt Hamburg
1992 Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen
1986 Ernst von Siemens Musikpreis 
1985 Kommandeur des Ordre des Arts et des Lettres
1974  Bundesverdienstkreuz 1. Klasse

 

Literatur  (Auswahl)

 

Mary Bauermeister: Ich hänge im Triolengitter. Mein Leben mit Karlheinz Stockhausen,

Edition Elke Heidenreich/Bertelsmann Verlag, München 2011

Rudolf Frisius: Karlheinz Stockhausen II: Die Werke 1950–1977; Gespräch mit Karlheinz Stockhausen, „Es geht aufwärts“. Schott Musik International, Mainz, London, Berlin,

Madrid, New York, Paris, Prague, Tokyo, Toronto 2008

Robin Maconie: Other Planets: The Music Of Karlheinz Stockhausen. Scarecrow Press, 2005

Winrich Hopp: Kurzwellen von Karlheinz Stockhausen: Konzeption und musikalische Poiesis (Kölner Schriften zur Neuen Musik), 1998

Karlheinz Stockhausen, Christoph von Blumröder (Hrsg.): Texte zur Musik 9. Stockhausen-Verlag, Kürten 1998

Karlheinz Stockhausen, Christoph von Blumröder (Hrsg.): Texte zur Musik 8. Stockhausen-Verlag, Kürten 1998

Karlheinz Stockhausen, Christoph von Blumröder (Hrsg.): Texte zur Musik 7. Stockhausen-Verlag, Kürten 1998

Rudolf Frisius: Karlheinz Stockhausen I: Einführung in das Gesamtwerk; Gespräche mit Karlheinz Stockhausen. Schott Musik International, Mainz 1996

Karlheinz Stockhausen in Weingarten: Vortrag zu seinen frühen Klavierstücken anläßlich

der VI. Weingartener Tage für Neue Musik im Oktober 1992, 1993

Karlheinz Stockhausen, Tim Nevill (Hrsg.): Towards a Cosmic Music. Texts selected and translated. Element Books, Longmead, Shaftesbury, Dorset 1989 (übersetzt von Tim Nevill)

Karlheinz Stockhausen, Christoph von Blumröder (Hrsg.): 'Texte zur Musik 6: 1977–84: Interpretation, DuMont Verlag, Köln 1989

Michael Kurtz: Stockhausen – eine Biographie. Bärenreiter, Kassel, Basel 1988 

Herman Sabbe: Die Einheit der Stockhausen-Zeit …: Neue Erkenntnismöglichkeiten der seriellen Entwicklung anhand des frühen Werkens von Stockhausen und Goeyvaerts. Dargestellt aufgrund der Briefe Stockhausens an Goevaerts. In: Heinz-Klaus Metzger und Rainer Riehn (Hrsg.): Musik-Konzepte. 19: Karlheinz Stockhausen: … wie die Zeit verging …, Edition Text + Kritik, München 1981, S. 5–96

Robin Maconie: The Works of Karlheinz Stockhausen. Oxford University Press, London/New York 1976 (Vorwort: Karlheinz Stockhausen).

Wulf Herzogenrath (Hg.): Selbstdarstellung. Künstler über sich, Düsseldorf 1973

Karlheinz Stockhausen, Dieter Schnebel (Hrsg.): Texte zur Musik 3. Einführungen und Projekte, Kurse, Sendungen, Standpunkte, Nebennoten. DuMont Schauberg, Köln 1971

Affairen / Stockhausen, 1.12.1969, www.spiegel.de/spiegel/print/d-45317857.html

Karlheinz Stockhausen, Dieter Schnebel (Hrsg.): Texte zur Musik 2. Aufsätze 1952–1962 zur musikalischen Praxis. DuMont Schauberg, Köln 1964

Karlheinz Stockhausen, Dieter Schnebel (Hrsg.): Texte zur Musik 1. Aufsätze 1952–1962 zur Theorie des Komponierens. M. DuMont Schauberg, Köln 1963